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< Wild Farmers Damen splitten gegen die Hamburg Wildcats
24.08.2010 22:09 Alter: 1 Jahre
Rubrik: 2 Herren
Von: Lutz Hoffmann

Dohren Wild Farmers 2 vs. Frohnau Flamingos am 22.08.2010

Sweep gegen den Gast aus Berlin bringt Siegesserie der 2. Herren auf 7 in Folge


Zwei gute Nachrichten vorab: Das Wetter hat trotz gegenteiliger Vorhersage gehalten und so gab es keinen Regen und ab und zu sogar etwas Sonnenschein. Und trotz des Einsatzes diverser Baseballer im gleichzeitig spielenden Fußballteam (das übrigens 10:1 gewann) kam wieder ein spielstarkes Team aufs Wild Farmers Feld, auch wenn einigen Akteuren noch die Müdigkeit von den Erstliga-Playdowns am Vortag gegen Köln anzumerken war.

Spiel 1-Starting Pitcher Maik Ehmcke hielt die Gäste im ersten Inning kurz und die Offense konnte durch mehrere Fehler der Gäste-Defense zwei Runs vorlegen. Doch Frohnau konterte schon im nächsten Inning zum 2:2 und ging im dritten Inning sogar 3:2 in Führung. Doch ein RBI-Double von Daniel Thieben und ein RBI-Single von Tyson Jaquez, der anschließend scort bringt die Wild Farmers wieder 5:3 nach vorn. Diesen Vorsprung rettet das Team ins Ziel und verschafft Maik damit den 8:6-Sieg in einem Complete Game.

Boxscore

1

2

3

4

5

6

7

Runs

Frohnau Flamingos

0

2

1

1

1

0

1

6

Dohren Wild Farmers 2

2

0

3

1

1

1

X

8

Winning Pitcher:  Maik Ehmcke (2:0)

 

 

 

 

 

 

 

 

Spiel 2 sollte wesentlich abwechslungsreicher verlaufen. In den ersten vier Innings brachte Frohnau zwar eine ganze Reihe von Läufern auf Base, aber keinen Punkt ins Ziel. Dagegen konnte Dohren im dritten Inning mit Runs von Daniel Thieben, Vince DeCoito und Andreas Sukut mit 3:0 in Führung gehen. Doch im fünften Inning schlug Frohnau mit einem 3-Run-Homer von Wilson Nina zurück. Und als in der unteren Inninghälfte Sebastian Löwenau den Ball bei Bases Loaded und zwei Aus zum 2ndBaseman schlägt schien es auch dabei zu bleiben, doch ein erneuter Fehler der Defense und alle sind sicher auf Base und Dohren wieder in Führung. Ein Bases-loaded Walk für Daniel Thieben und ein 2-RBI-Double von Tyson Jaquez und nach einem weiteren Run steht es plötzlich 8:3 für Dohren. Starting Pitcher Daniel Thieben war nach zwei Innings von Tyson auf dem Mound abgelöst worden, doch die drei-Inning-Grenze für amerikanische Pitcher bringt im sechsten Inning Center-Fielder Sebastian Löwenau auf den Mound und der kommt schadlos durch das Inning, doch auch die Wild Farmers bleiben ohne Punkte. Das siebte Inning schien nach zwei Fly outs bei einem Double fast vorbei, doch es zeigt sich wieder einmal die alte Baseball-Weisheit, dass das letzte Aus das Schwerste ist. Ein RBI-Single verkürzt auf 4:8, ein weiteres Single und ein Freilauf laden die Bases, zwei weitere Freiläufe lassen Frohnau auf 6:8 herankommen und nun schlagen die Flamingos den Ball zum 2ndBaseMan, doch statt des dritten Aus sorgt ein Error für zwei weitere Punkte und den Ausgleich. Ein weiteres Single und Frohnau führt 9:8, doch dann endlich das erlösende dritte Aus. Aber auch wenn die Wild Farmers zurückliegen, gibt es eine Methode, wieder in Schwung zu kommen: „We No Speak Americano“ schallt es zum Seventh-Inning-Stretch und los geht’s. Einem Ground Out folgt ein Dropped Thrid Strike und Sebastian Löwenau ist schneller an 1 als der ungenaue Wurf der Defense. Und als auch Daniel Thiebens Schlag ins Infield von den Flamingos nicht in ein Aus verwandelt werden kann lädt ein Freilauf für Tyson die Bases. Und wieder einmal ist es Vince DeCoito, der mit einem Walk-Off-2-RBI-Single den glücklichen Sieg sichert. So bestätigt sich eine weitere Baseball-Weisheit: Es gewinnt am Ende das Team, das weniger Fehler macht.

An dieser Stelle ein großes Lob an die souveränen Schiedsrichter Jens Stenzel und Torsten Klaus, die die beiden Partien jederzeit sicher im Griff hatten. Und auch an die unermüdliche Scorerin Tine Dallmann, die es bei den vielen Errors und Runs nicht leicht hatte, den Überblick zu behalten. 

Boxscore

1

2

3

4

5

6

7

Runs

Frohnau Flamingos

0

0

0

0

3

0

6

9

Dohren Wild Farmers 2

0

0

3

0

5

0

2

10

Winning Pitcher: Sebastian Löwenau (1:1)

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit 7 Siegen in Folge und 16:8 insgesamt rückt das Team an den Tabellenzweiten aus Hannover, der in Kiel nur einen Split schaffte und bei 17:7 steht, heran. Und auch wenn es am nächsten Samstag, 28.08. um 13 Uhr in Lüneburg gegen den Tabellenletzten der Regionalliga Nordost geht, so haben Lokalderbys doch ihre eigenen Gesetze und die Fortsetzung der Siegesserie nur bei voller Konzentration eine Chance auf Realisierung.

 Lutz Hoffmann